Bildervorschau Reisebericht


Brasilien - Reisebericht

(29.10.2004 - 17.11.2004)
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Rio Iguacu Ouro Preto Amazonas Barrerinhas Salvador

13.11.2004

Sao Luis

 

 

 

 

 

Nach den letzten ereignisreichen Tagen passiert heute nichts Aufregendes.
Wir fahren zurück nach Manaus und steigen dort in den Flieger, der uns in Brasiliens Norden mit seinen fantastischen Dünenlandschaften bringt.

Der Flug ist lang, weil wir viele Zwischenlandungen haben, und so kommen wir erst abends in Sao Luis an.
Hier haben wir ein schickes Hotel, das wir aber leider schon morgen früh wieder verlassen müssen, denn per Kleinbus möchten wir weiterfahren bis Barrerinhas, um die weißen Dünenlandschaften zu erleben.

Nach den ruhigen Abenden in der Amazonas Lodge finden wir das Nachtleben Sao Luis' äußerst ansprechend. Bei milden Temperaturen sitzen die Leute draußen beisammen, um zu essen und zu trinken.
Die Stadt macht einen schönen Eindruck, aber leider bleibt uns zu wenig Zeit, um alles anzuschauen. So tun wir es den anderen Menschen gleich und lassen den Abend bei einem Bierchen gemütlich ausklingen.

ÜN Sao Luis
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14.11.2004

Barrerinhas

 

 

 

 

 

 


Früh morgens werden wir von Joel, unserem brasilianischen Reiseleiter für die nächsten Tage, abgeholt, und mit einem Kleinbus werden wir nach Barrerinhas gebracht.
Hier erwartet uns wieder ein sehr schönes Hotel. Der Ort selbst ist klein und hat außer ein paar Geschäften, die wir uns kurz ansehen, nicht viel zu bieten.

Kurz nach der Mittagszeit starten wir zu einer Jeeptour, die uns zu den Dünenlandschaften führt.
Hier ist alles ein bisschen einfacher, als wir es gewohnt sind. Um einen Fluss zu überqueren, fahren wir mit dem Jeep auf ein Floß und werden dann von einem Motorboot über den Fluss geschoben. Das sieht ziemlich abenteuerlich aus, funktioniert aber ganz gut.
Danach erwartet uns eine absolut heftige Off-Road-Piste, bei der wir ständig von einer auf die andere Seite des Autos geworfen werden. Unser spindeldürrer Fahrer kurbelt wie wild am übergroßen Lenkrad und wir ärgern uns etwas darüber, dass wir bei dem ganzen Gewackel die ganze Szenerie nicht per Foto festhalten können.

Nach ca. 20 Minuten stehen wir am Ende der Piste und müssen nun die riesigen Sandberge zu Fuß erklimmen. Die Landschaft ist traumhaft und entschädigt für das mühevolle Laufen im Sand. Der Sand ist fast weiß und wird eingerahmt von blauem Himmel und blauen Lagunen. Wir bleiben einige Stunden und bevor die Sonne am Horizont verschwindet, haben wir die Off-Road-Piste wieder hinter uns gelassen.

Am Abend gehen wir mit unserem brasilianischen Reiseleiter Joel in ein Restaurant, denn davon hat uns Joel schon den ganzen Tag erzählt. Da wir beide nicht besonders hungrig sind, essen wir nur Kleinigkeiten und Joel wird kurz nach Aufgabe der Bestellung in die Küche gebeten. Dort gibt es ein kleines Wortgefecht und Joel kommt wütend zurück, um uns zu verkünden, dass wir alleine essen müssten. Er bekäme wegen unserer mickrigen Portionen kein Gratisessen und würde deshalb woanders hingehen. Wirklich sehr lustig dieser Typ und nun wissen wir auch, warum er so scharf darauf war, mit uns Essen zu gehen.
Wir werden in den drei Tagen wohl noch einigen Spaß mit Joel bekommen.

Das Nachtleben in diesem kleinen Ort ist nicht gerade leise. Wir sitzen auf einer Dachterrasse und unten auf der Straße steht ein Wagen mit aufgedrehter Musikanlage, um die ganzen umliegenden Straßen zu unterhalten. Es ist so laut, dass man sich nicht unterhalten kann und irgendwann hat die Polizei ein Erbarmen und macht dem Spuk ein Ende.

ÜN Barrerinhas
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15.11.2004

Parque Nacional dos Lencois Maranhenses

 

 

 

Äffchen Wildesel
Heute steht ein Ausflug in den Parque Nacional dos Lencois Maranhenses an und wir treffen uns am Hotel mit Joel, um gemeinsam zum Hafen zu gehen.
Dort steht ein kleines Boot für uns bereit und Joel bittet uns, vorn im Boot Platz zu nehmen, denn dort sind angeblich die besten Plätze. Er selbst sucht sich den Sitz unter dem kleinen Dach aus, denn hier ist, wie sich später herausstellt, in Wirklichkeit der beste Platz für die Bootsfahrt. Der Typ ist so dreist, dass schreit förmlich nach Rache!

Die Bootsfahrt ist toll und man sieht immer wieder, dass sich bei vielen Menschen in dieser Region das Leben auf dem Wasser abspielt, denn viele Familien kommen uns in Booten entgegen, und sie erledigen Einkäufe und dergleichen per Boot.

Auf der Insel Vassouras legen wir einen Zwischenstopp ein und schauen uns das Leben hier an. Die Affen in den Bäumen betteln um Essbares und es gibt einen schönen Strand nebst guter Strandbar.

Wir fahren weiter nach Morro de Boi und besichtigen hier den Leuchtturm, von dem man einen schönen Blick auf das Umland hat. Auch gibt es ein nettes Dörfchen zu sehen.

Weiter geht es nach Cabure, wo wir einen langen Halt einlegen. Am schönen Strand ist es leider viel zu windig und so gehen wir auf Motivsuche.
Viele bunte Hütten, schöne Boote und ein paar Wildesel fotografieren wir und danach kehren wir in die Strandbar ein.

Auf unserer Rückfahrt bitten wir Joel nun, die Plätze mit uns zu tauschen und er macht etwas griesgrämig Platz. Den Bootsführer scheint es zu freuen, denn er kreuzt eine Welle nach der anderen, so dass Joel schön nass wird. Wie gut, dass er in der prallen Sonne sitzt, denn dann trocknet es schnell wieder!

Abends nervt er uns wieder, weil er erneut mit uns Essen gehen will, aber wir wehren ihn erfolgreich ab.

ÜN Barrerinhas
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16.11.2004

 

Am heutigen Tag fahren wir zurück nach Sao Luis, und da der Bus erst am Nachmittag losfährt, haben wir ausnahmsweise mal nichts zu tun. Der Ort gibt nicht viel her und so bleiben wir die meiste Zeit in unserem Hotel, das über Pool und Bar verfügt.

Die Fahrt nach Sao Luis wird lang und wir kommen erst in der Dunkelheit dort an.
Zwischendurch muss der Bus an einer Schnellstraße einmal anhalten, weil einer der Fahrgäste kurz austreten muss. Sehr verwunderlich, hatten wir doch erst eine halbe Stunde zuvor eine längere Pause eingelegt.
Als wir sehen, wer unseren Bus angehalten hat, wundert es uns aber nicht mehr, denn wer könnte es sein außer Joel?!

ÜN Sao Luis
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