Bildervorschau Reisebericht


Brasilien - Reisebericht

(29.10.2004 - 17.11.2004)
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Rio Iguacu Ouro Preto Amazonas Barrerinhas Salvador

02.11.2004

Iguacu

 

 

 

 

 

Cataratas Wasserfaelle
Heute werden die Rucksäcke gepackt, denn die Reise geht weiter Richtung Iguacu, den imposanten Wasserfällen am Länderdreieck von Brasilien, Argentinien und Paraguay.

Nach der Landung gehen wir direkt zum Gepäckband und während des Wartens kommen wir mit einem Deutschen ins Gespräch. Als er mit seinem Handy spielt und schimpft, dass er hier in Sao Paulo immer Probleme mit dem Empfang hätte, fragen wir: Wieso Sao Paulo? Wir sind doch in Iguacu. Nein, es war tatsächlich nur eine Zwischenlandung in Sao Paulo und wir informieren schnell das Bodenpersonal, dass wir den Flieger noch erwischen müssen. Die geben über Funk Bescheid und es klappt alles.

Letztendlich kommen wir gut in Foz de Iguacu an und werden schon von Maria, unserer Reiseleitung nebst Fahrer, erwartet. Wir wohnen direkt an den Wasserfällen im Hotel Cataratas.
Die Straße dorthin ist von üppigem Regenwald umgeben und Hunderte von Schmetterlingen fliegen herum. Am Hotel wird man vom gewaltigen Rauschen der Fälle empfangen und auch nachts hört dies nicht auf, denn wir haben ein Zimmer mit direktem Blick auf das Fluten.

Ein grandioses Schauspiel, dem wir uns den Rest des Tages widmen. Es gibt einen sehr schönen Weg entlang der Wasserfälle und auf Brücken kann man weit auf das Wasser zugehen. Ohne Regenkleidung würde man von der Gischt vollkommen durchnässt werden.
Wieder sehen wir viele und auch sehr große Schmetterlinge, Vögel und ab und zu läuft uns ein Nasenbär über den Weg, der schnüffelnd nach etwas Essbarem sucht. Diese Tiere sind genauso frech wie drollig. Wenn man nicht aufpasst, stehlen sie einem in einem unbedachten Moment alles Essbare direkt aus der Hand. Einer Frau wird später an einem Imbissstand ein ganzer Hamburger vom Tisch gestohlen. Wir haben unseren Spaß, aber die Frau freut es weniger.
Der Tag vergeht viel zu schnell und wir gehen irgendwann mit viel zu vielen Fotos zurück zum Hotel.

ÜN Iguacu
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03.11.2004

 

 

 

 

Morgens werden wir von Maria abgeholt und wir fahren herüber zur argentinischen Seite der Wasserfälle, um uns auch diese Perspektive anzusehen.
Da wir sehr früh dort sind, gibt es noch keine Tourischlangen und wir können ungestört fotografieren. Die argentinische Seite ist ebenso beeindruckend wie die brasilianische. Vielleicht bietet sie ein nicht ganz so gutes Panorama, aber dafür kommt man ganz nah an das Wasser heran und es gibt viele verzweigte Wege zu immer neuen Perspektiven. Auf dem Gelände fährt eine kleine Bahn zu den Stellen, die etwas weiter außerhalb liegen.

Schade, dass uns Maria etwas zu schnell über das schöne Gelände hetzt, aber der Zeitplan ist eng gesteckt. Zu einer Bootstour am Fuß des Wassers reicht die Zeit leider nicht, was uns im Nachhinein ärgert.

Für den morgigen Tag buchen wir am Nachmittag einen Ausflug in den umliegenden Regenwald und danach gehen wir in den Parque des Aves. Dieser Vogelpark liegt am Eingang des Nationalparks und ist durchaus empfehlenswert. Es leben dort ca. 800 Vogelarten. Man sieht die Vögel aus der Nähe und die Tucane dort lassen sich sogar streicheln.

ÜN Rio de Janeiro
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04.11.2004

 

Dschungeltour Wir gehen zum vereinbarten Treffpunkt für unsere Dschungeltour und mit einiger Verspätung taucht Marcello, unser Guide, auf.
Da der erste Teil des Ausflugs per Rad losgeht, bekommen wir zwei Mountainbikes und radeln damit los. Marcello hält immer wieder an und erklärt uns viele Dinge über das Leben hier, die Pflanzen und die Tiere.

Irgendwann gelangen wir an einen Beobachtungsturm für Tiere und entdecken verschiedene Vögel und am Uferrand des Sees einen Kaiman. Unseren Weg setzen wir ab nun zu Fuß fort und gelangen zu einer Hütte, bei der schon ein Boot auf uns wartet. Mit diesem fahren wir den Iguacu hinauf bis zu einer Insel, und ab dort fahren wir ein Stück mit Kajaks weiter. Wir steigen wieder um in das Motorboot und nachdem wir zur Tierbeobachtung am Ufer entlang gefahren sind, fahren wir zurück zur Hütte, von der uns ein Jeep zurück zum Ausgangspunkt bringt.

Die sehr abwechslungsreiche Tour hat uns sehr gefallen und zeigt, dass dieser Nationalpark noch einiges mehr als die Wasserfälle zu bieten hat.

ÜN Iguacu
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