| Bildervorschau | Reisebericht |
| Rio | Iguacu | Ouro Preto | Amazonas | Barrerinhas | Salvador |
| 29.10.2004 | |
| Unser Flug nach Rio de Janeiro startet abends um 22:30 Uhr ab Frankfurt.
Mit der Bahn fahren wir hin und treffen uns in Düsseldorf. Leider ist der Zug überfüllt, so dass wir mit einem Gangplatz Vorlieb nehmen müssen und da wir den Umstieg in Köln in den ICE verpassen, fahren wir die Alternativstrecke am Rhein entlang und kommen dadurch ca. eine Stunde später am Flughafen an. ÜN Flugzeug nach oben |
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| 30.10.2006 | Rio de Janeiro |
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Früh morgens landen wir in Rio und am Flughafen erwartet uns schon Maria, die uns zum Hotel bringen wird. Weil wir der portugiesischen Sprache nicht mächtig sind, haben wir über das Internet einen Reiseveranstalter ausfindig gemacht, der uns nach unseren Wünschen eine Reise zusammengestellt hat, die uns unsere Individualität nicht nimmt, aber uns die zeitraubende Organisation im fremden Land abnimmt. Zu den Reisebausteinen gehören fünf Inlandsflüge und Hotels inklusive Transfers von und zu den Flughäfen in Rio, Iguacu und Manaus. An den Wasserfällen und im Amazonasgebiet sind teilweise Touren mitgebucht worden. Den Rest sollten wir selber hinbekommen und die anderen Stationen sind Belo Horizonte und Salvador de Bahia. Angekommen im Hotel, das an einer Seitenstraße zwischen Praia Ipanema und Copacabana liegt, buchen wir für den nächsten Morgen eine Stadtrundfahrt. Den Tag verbringen wir mit Einkaufen und Erkundung der Traumstrände in Hotelumgebung. Am Nachmittag machen wir eine Jeeptour, die uns zu einer der beiden schönsten Sehenswürdigkeiten Rio de Janeiros führt: Den Corcovado. Die Tour ist eine ideale Einstimmung auf die traumhaft gelegene Weltstadt. Erstes Ziel ist die Kirche Nova Catedral de Sao Sebastiao, eine Kirche, die 20.000 Menschen fassen kann. Weiter geht es durchs alte Stadtviertel Santa Teresa, dass mehr an Lissabon als an Rio erinnert. Eine urige Straßenbahn zockelt durch die schmalen Straßen aus Kopfsteinpflaster. Durch dichten Tropenwald fahren wir hinauf zum Corcovado und der Blick von hier oben ist wohl der schönste, den man auf Rio haben kann. Von hier erscheint der Zuckerhut ganz klein, die Jesusfigur jedoch überlebensgroß. Wieder zurück im Hotel gehen wir abends an der Strandpromenade des Ipanema entlang und erkunden das Nachtleben. ÜN Rio de Janeiro nach oben |
| 31.10.2004 | |
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Wir gehen morgens in einem großen Bogen durch die Seitenstraßen zur Copacabana.
Nicht weit entfernt vom Strand mit seinen Luxushotels sieht man am Hügel die
Favelas do Vidigal, eines von Rios Elendsvierteln.
Mittags werden wir zur am Vortag gebuchten Stadtrundfahrt abgeholt und der Bus
fährt uns als erstes zur Kirche Nova Catedral de Sao Sebastiao, an der wir bereits
gestern kurz waren. Es geht weiter durch die Innenstadt mit seinen Sehenswürdigkeiten und dem Sambodrom, dem großen Stadion, an dem sich jedes Jahr an den Karnevalstagen ca. 50.000 Menschen die Karnevalsumzüge ansehen. Als Abschluss der Stadtrundfahrt werden wir zum Zuckerhut gefahren. Man gelangt mit der Gondel auf den vorgelagerten Berg des Pao de Acucer und steigt auf diesem um in eine zweite Gondel, die einen auf den 394 m hohen Zuckerhut bringt. Man hat von hier einen tollen Blick auf die umliegenden Buchten und hoch zum Corcovado. Auf den Hügeln gibt es reges Treiben mit Gastronomie, Tourishops und Livebands, die uns die brasilianische Folklore etwas näher bringen. ÜN Rio de Janeiro nach oben |
| 01.11.2004 | |
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Heute lassen wir uns per Busservice zur Edelsteinfabrik von Hans Stern, einem Einwanderer,
der es in Brasilien zu großem Reichtum brachte, fahren. Wir nutzen den Service eigentlich, um in die Nähe des Botanischen Gartens zu gelangen, aber die Fabrik sehen wir uns bei dieser Gelegenheit natürlich auch an. Es ist ganz interessant und am Ende der Führung wird man durch die Verkaufsräume geschleust und ein netter Herr präsentiert uns dort einen Stein nach dem anderen. Da wir nicht das geringste Interesse an den Edelsteinen haben und dies auch zeigen, verliert unser Gegenüber schell die Lust am Verkaufen und wir gehen hinaus, um das sonnige Rio zu entdecken. Es ist sehr heiß heute und wir gelangen vom See Lagoa Rodrigo de Freitas auf kurzem Wege zum Tropical Botanica. Der Garten ist wirklich schön und eine schöne Einstimmung auf die tropischen Gewächse des Amazonas, die uns noch erwarten. Wir fahren zurück zum Hotel und danach mit dem Linienbus in die City, um diese auf eigene Faust zu entdecken. Rio ist riesig und es gibt so viel zu sehen, dass wir irgendwann noch einmal wiederkommen müssen, um uns den Rest anzusehen. Bei Einbruch der Dämmerung suchen wir die nächste Bushaltestelle und fahren zurück zum Hotel, denn so schön Rio auch ist, so sicher wie andere Städte ist es bestimmt nicht. Abends gewittert es heftig und nachdem sich der Regen etwas gelegt hat, gehen wir zum Essen an die Copacabana. ÜN Rio de Janeiro nach oben |
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