In Brasilien reist man mit dem Flugzeug.
Die Entfernungen sind sehr groß und das Land nimmt fast die Hälfte des
südamerikanischen Kontinents ein.
Wir waren 3 Wochen dort und haben in dieser kurzen Zeit durch die Größe
leider so manche Sehenswürdigkeit auslassen müssen. Wir reisen deshalb
irgendwann bestimmt noch einmal nach Brasilien.
Besonders gut gefallen haben uns Rio, Iguacu und als Highlight das
Amazonasgebiet.
In
Iguacu erlebt man eine überwältigende Natur.
Die Wasserfälle sind ca. 4 km breit und sie bestehen aus mehr als 270 Einzelwasserfällen.
Auf dem Weg zu den Fällen begleiteten uns zahlreiche Schmetterlinge und wir entdeckten
die ersten exotischen Vögel. Es gibt in den umliegenden Wäldern ca. 1100 verschiede Vogelarten
und über 700 verschiedene Schmetterlinge, die einem gleich bei der Fahrt zu den Fällen auffallen.
Ouro Preto ist ein wirklich schickes Barockstädtchen in dem es viele steile und verwinkelte
Gassen gibt. Nach den tropischen Temperaturen im Süden ist das Klima hier sehr
erholsam, da die Stadt auf über 1600 m liegt.
Es gibt noch andere schöne Städte
in der Umgebung und wir schauten uns
Mariana an.
Man kann in
Manaus mehrtägige Ausflüge in Lodges an den oberen Zuläufen des
Amazonas buchen und von dort erkundet man Fluss und
Dschungel per Boot oder zu Fuß
auf geführten, sehr erlebnisreichen und interessanten Touren. Das Ausflugsprogramm
beinhaltet die komplette Verpflegung und man sollte solch eine Tour auf keinem Fall auslassen.
Man sollte damit rechnen, dass es im Amazonasgebiet einmal am Tag kräftig regnet, auch in der Trockenzeit.
Wir selbst hatten Glück und es blieb die ganzen 4 Tage trocken. Das hatte zur Folge,
dass sich das Ungeziefer umso mehr verbreitete. Eine Moskitoplage hatten wir glücklicherweise nicht
und die Zimmer in der Lodge waren recht gut abgedichtet.
Im Norden gibt es schöne
Dünenlandschaften in der Nähe von
Barrerinhas. Man fliegt bis Sao Luis und reist dann mit dem Bus/Auto weiter.
Über eine abenteuerliche
Sandpiste gelangt man mit dem Allradjeep dorthin und muss sich dann in den Dünen zu Fuß zu den
Lagunen vorkämpfen. Es ist etwas anstrengend, durch den Sand zu laufen, aber viel mehr machte uns die Hitze zu schaffen.
In den Lagunen kann man baden und die Landschaft ist großartig.
Salvador an der Ostküste hat mit seinem afrikanischen Einschlag ein ganz eigenes
Flair und war eine gelungene Abschlussstation unserer Reise, da man sich an den
weiten Stränden gut erholen kann und es auch noch einiges zu besichtigen gibt. Aber
lest selbst in unserem Reisebericht!
Kriminalität:
Einen Tag vor unserem Abflug nach Brasilien wurde ein Touristenbus mit Deutschen auf dem Weg zum Flughafen
überfallen und ausgeraubt. Uns war etwas mulmig, als wir das lasen und losfuhren, aber natürlich ließen wir
uns davon nicht abschrecken.
Uns ist in den 3 Wochen nichts passiert und es gab nur 2-3 Situationen, in denen wir dachten, jetzt bleiben die
Wertsachen besser im Hotel.
Wir waren stets darauf bedacht, in Rio vor Einbruch der Dunkelheit wieder am Hotel zu sein und wenn wir abends
weggingen, blieben die Wertsachen natürlich im Hotel. Für diese Tage nahmen wir Einwegkameras mit. Generell:
Nie zeigen, dass man Geld hat, Menschenmassen meiden, aber noch mehr abgelegene Straßen und Wohnviertel meiden.