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04.07.2005
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Denali NP
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 Elch
 Karibu
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Wir sind um 07:00 Uhr am Access Center und kaufen Stand By Tickets für den Shuttle zum „Wonderlake“, 42,50 $ p.P. Nun hoffen wir, mitgenommen zu werden, was um 09:15 Uhr auch klappt, aber vorher besorgen wir uns noch den Zimmerschlüssel fürs Motel.
Der Denali NP ist sehr schön und gleich am Anfang sehen wir einen großen Elch, endlich einen Bullen mit Geweih nach den zig Elchkühen und Kälbern! Leider ist der Himmel heute bedeckt und zwischendurch regnet es auch etwas. Nicht ideal zum Fotografieren.
Nach diversen Hühnerfamilien, die unsere Fahrt kurzzeitig stoppen, kreuzt ein attraktives Karibu unseren Weg und kurz danach sehen wir zwei Grizzlys – unweit der Straße im Berg. Die Landschaft ist toll und am Wonderlake kommen sogar kurz Nord- und Südgipfel des Mt. Mc Kinkley zwischen den Wolken zum Vorschein, was nicht alltäglich ist wie man uns berichtet.
Weit weg in den Bergen sehen wir später noch Dallschafe, Karibus, Elche und drei Bären, die alle nur mit Ferngläsern zu erspähen sind.
Nach unserer Tour beginnt es abends heftig an zu regnen und wir sind froh, dass wir ein Motelzimmer genommen haben. Nach 11-stündiger Busfahrt heißt es: Endlich duschen und dann in einem richtigen Bett schlafen.
ÜN Denali
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05.07.2005
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Denali-Talkeetna
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 Denali-Highway
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Morgens regnet es immer noch etwas und wir schauen uns im Visitor Center um, sehen uns den Film über den Nationalpark an (empfehlenswert) und laufen danach zwei Kurztrails ab, die aber nicht so spannend sind.
Da das Wetter wechselhaft ist, fahren wir nachmittags weiter Richtung Süden. Die Alaska Range zeigt uns ihre Prachtkulisse und auch ein Abstecher in den Denali-Highway bietet noch gute Fotomotive.
Als wir die Grenze zum Denali State Park überschreiten, bessert sich das Wetter schlagartig. Strahlend blauer Himmel lädt uns zu einer Wanderung am Lake Byers ein. Wieder erwartet uns dort leider ein riesiger Schwarm blutrünstiger Moskitos. Wir brechen bei 1/3 der Strecke ab und sind froh, Moskitonetze für den Kopf dabei zu haben.
Auf dem Rückweg schauen wir neugierig in eine Hütte, die Tür öffnet sich und ein großer Mann aus Ohio (sieht einem Bär etwas ähnlich) lädt uns ein, einzutreten. Er hat die Hütte für sich und seine Frau für eine Nacht gemietet und gegen die Bären liegt Pfefferspray und eine große Pistole auf dem Tisch. Wahrscheinlich laufen wir etwas zu unbedacht durch die Gegend mit unserer Bärenglocke, aber der Hüttenmensch muss nun sowieso erstmal was gegen die vielen Moskitos machen, die wir ihm mitgebracht haben. Zurück am Parkplatz starren uns alle seltsam an, da um jeden von uns ca. 100 Moskitos herumschwirren. Sie selber sitzen in kurzer Hose da! Wir flüchten ins Auto und setzen die Fahrt bis Talkeetna fort.
Zwischendurch gibt es tolle Ausblicke auf den Mt. McKinley und ein gutes Restaurant an der Straßenkreuzung nach Talkeetna. Um 23:30 Uhr schlagen wir nach längerer Campground-Suche bei noch über 20°C unser Zelt auf.
ÜN Talkeetna
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06.07.2005
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Talkeetna
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 Independence-Mine
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Talkeetna ist ein gemütliches Örtchen, welches einen Abstecher unbedingt lohnt und hat einen urigen Tante-Emma Kramladen. Zwischen Mixern aus den 50ern bekommt man modernstes Anti-Bären-Spray, Gitarrensaiten und alles andere Denk- und Undenkbare. Ob die Vögel, die in Käfigen zwischen allem stehen, auch zu verkaufen sind, haben wir nicht herausgefunden.
Ansonsten starten hier die Scenic-Flüge zum Mt. McKinley, die wir aber nicht machen, da wir ja schon in Skagway einen schönen Gletscherflug unternommen haben. Erwähnenswert ist noch die örtliche Musicbox: Ein alter Mann mit Gitarre sitzt in einer Holzkiste und sobald man die Kiste mit Dollars füttert und die gewünschte Titelnummer drückt, geht die Klappe auf und der Bärtige schrammelt los.
Leider wird das Wetter Richtung Süden wieder schlechter. Schade, dass es hier so wechselhaft ist, denn es sah nach einem schönen Sommertag aus. Wir erreichen nachmittags den Hatcher Pass und schauen uns die alte Independence Goldmine an. Danach geht es zur Moschusochsen-Farm. Da wir spät dran sind, kommen wir ohne Eintritt zu zahlen hinein, verpassen dadurch aber eine Führung. Nicht so tragisch, denn man kann die Tiere auf der Weide gut ranzoomen und ein herzzerreißend schreiendes Ochsenkalb können wir aus der Nähe bedauern, da es alleine steht und scheinbar zur Herde zurück möchte.
Wir übernachten aufgrund der Wetterlage in einem Motel in Palmer und fahren am nächsten Tag ein weiteres Mal über Anchorage nach Seward.
ÜN Palmer
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