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Unsere Fahrt geht heute vorbei am sehenswerten Indianerfriedhof Eklutna bis Seward, wofür man gute Wetteraussichten gemeldet hat.
Nach einigen Gewittern während der Fahrt und einen Stopp bei den Dallschafen südlich von Anchorage entdecken wir kurz vor Seward eine Elchkuh in einem Tümpel. Da auf dieser Straße hier viel Verkehr herrscht, ist der Elch gleich Motiv für zahlreiche Touristen. Was für ein Unterschied zu Kanada, wo wir 15 Minuten lang ungestört einen Schwarzbären beobachten konnten, ohne dass ein einziges Auto vorbei kam.
In Seward regnet es leider ebenfalls und so beschließen wir, statt der Exit-Geltscherwanderung ins Sealife Center zu fahren. Wir haben die Hoffnung, dort noch einige gute Nahaufnahmen der heimischen Wassertiere machen zu können. Ein paar Puffins, Robben und Seesterne bekommen wir zwar noch vor die Linse, aber insgesamt haut uns dieses Ozeanium überhaupt nicht um, zumal es auch noch 14$ Eintritt p.P. kostet.
Nachdem wir am Hafen der täglichen Kür der besten Angler zugeschaut haben und im Hafen vergeblich nach Ottern Ausschau hielten, beschließen wir, wieder Richtung Anchorage zu fahren, weil das Wetter hier eher noch schlechter wird. Da sich auf der Strecke keine gute Übernachtungsmöglichkeit bietet und das Wetter in Fahrtrichtung immer besser wird, fahren wir noch durch bis Anchorage.
Der zweite Abstecher zur Kenai-Halbinsel hat sich, abgesehen von der schönen Elchkuh, kaum gelohnt. Dennoch stellen wir fest, dass es schön ist, ganz unabhängig entscheiden zu können, wo es als nächstes hingeht.
Ein kleines Highlight gibt es abends noch auf dem Campingplatz in Anchorage. Wir sind gerade beim Zähneputzen, als ein kleiner Junge aufgeregt hereinstürmt: „There's a Black Bear down the hill.“ Unser Zeltnachbar sagt uns hinterher, dass der Bär genau bei unserem Zelt vorbeischlenderte und seit einiger Zeit oft abends öfters auf der Suche nach Abfällen quer über den Campingplatz marschieren würde. Wir hatten glücklicherweise alles, was riechen könnte, schon in luftdichten Behältern im Kofferraum verpackt und die Nacht verlief ohne weitere Zwischenfälle.
ÜN Anchorage
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