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Reisebericht Patagonien

(20.11. - 10.12.2016)

Reiseroute und Bilder dieser Reise in Argentinien und Chile

20.11. Anreise

Abflug Frankfurt – Madrid – Santiago de Chile
ÜN Flugzeug

21.11. Santiago

In Santiago verpassen wir den Anschlussflug und müssen dadurch viele Stunden auf dem Flughafen verbringen,  da man uns immer wieder auf Wartelisten neuer Flüge packt. Nachmittags erkennen wir, dass es aussichtslos ist, heute hier wegzukommen und deshalb buchen wir ein Hotel in Flughafennähe. Das hätten wir besser von vornherein gemacht und die Zeit dazu genutzt, uns Santiago anzusehen. Jetzt ist die Zeit dazu leider zu knapp geworden. Unser vorgebuchtes Hotel in Puerto Montt sagen wir per Mail ab und den Autovermieter benachrichtigen wir, dass wir erst morgen früh eintreffen werden.
ÜN Santiago de Chile


22.11. Puerto Montt - San Carlos de Bariloche

Wir haben uns gestern Plätze für den ersten Flug nach Puerto Montt reserviert. Der geht morgens um 6:00 Uhr und dementsprechend früh bestellen wir einen Flughafenshuttle. Heute verläuft alles reibungslos und außer uns sehen wir noch einige Passagiere von gestern, die scheinbar auch keinen Flug mehr bekommen hatten.
Um 8:00 Uhr sind wir in Puerto Montt. Nach einiger Wartezeit beim Autovermieter können wir unser Auto in Empfang nehmen. Für unsere Tour haben wir ein Allradfahrzeug angemietet, erst ein Jahr alt, aber dafür schon ganz schön verhunzt.
Wir wollen heute noch nach Argentinien fahren und wählen bei sommerlichem Wetter die Route vorbei am schönen Vulkan Osorno. Über eine 1321 m hohe Passstraße erreichen wir Argentinien.
Nachmittags sind wir in San Carlos de Bariloche und schaffen es noch rechtzeitig, mit dem Sessellift auf den Berg Campanario zu fahren. Auf 1050 Meter Höhe hat man tolle Aussicht auf die Seen Nahuel Huapi und Perito Moreno, die Lagune El Trebol, die Halbinseln von San Pedro, Llao Llao und die Insel Victoria. Die Stadt ist ein typischer Wintersportort und außerdem bekannt für Schokolade. Ein Laden reiht sich an den nächsten.
ÜN Bariloche, 413 km

nahuel huapi np
nahuel huapi np

nahuel huapi np
nahuel huapi np

bariloche
In bariloche

23.11. Bariloche - Esquel

Die Fahrt bis Esquel führt uns über El Bolson, wo wir einen Stopp einlegen. Die Stadt ist nicht der Burner, deshalb sehen wir die Gegend an.
Über eine Schotterpiste kommen wir zum Catarata Mallin Ahogado Wasserfall. Hier ist es ganz nett, nichts Spektakuläres.
Den nächsten Aussichtspunkt hätten wir auslassen können. Die in die Berge führende Piste lohnt es kaum zu fahren, da der Blick vom Indigo Point ins Tal die Mühe nicht lohnt.
Nach einem Abstecher zum Lago Puelo fahren wir weiter bis Esquel. Auch keine besondere Stadt.
ÜN Esquel, 387 km

El Bolson
catarata mallin ahogado el bolson

esquel
reserva laguna la zeta esquel

Fahrt
fahrt perito moreno

24.11. Perito Moreno

Fahrtag. Wir wollen bis Perito Moreno fahren und auf der gesamten 540 km langen Strecke gibt es außer plattem Land nichts zu sehen. In Esquel lohnt ein Stopp an der nicht weit vom Ort entfernten Laguna La Zeta.
ÜN Perito Moreno, 545 km


25.11. Cuevas-de-Marmol

Heute fahren wir ins chilenische Puerto Tranquillo, wo man die berühmten Marmorhöhlen „Cuevas-de-Marmol“ besichtigen kann. Die Fahrt führt uns vorbei am zweitgrößten See Südamerikas, dem Lago Carrera - die argentinische Seite des Sees heißt Lago Buenos Aires.
Die Schotterpiste bietet tolle Aussichten auf den See und ist gut befahrbar. Schlechter wird die Fahrbahn erst, als wir auf die berühmte Carretera Austral abbiegen. Einige Schlaglöcher mehr, aber insgesamt kommen wir gut voran.
Als wir in Puerto Tranquillo ankommen, finden sich keine weiteren Mitfahrer für eine Bootstour zu den Höhlen. Kurzum nehmen wir das Boot alleine, weil wir nicht warten wollen (55 €).
Die Höhlen sind schön, wenn auch die Tour von Perito Moreno aus hin und zurück tagfüllend ist und damit etwas weit für einen Ausflug. Auf dem Rückweg werden wir an der argentinischen Grenze darauf aufmerksam gemacht, dass mit unseren Grenzpapieren für das Auto etwas nicht stimmt. Scheinbar ist ein falsches Datum eingetragen worden. Nach einiger Diskussion sagt man, es wäre ok und wir können passieren.

Das Trampen in dieser Gegend ist angesagt. Auf unserer Rückfahrt nehmen wir zwei Kanadier mit. Die sind froh die 85 km nach Chico Chile noch heute zu schaffen. Zur Not hätten sie für eine unwillkommene Übernachtung ein Zelt dabei gehabt. Kurz bevor wir anhielten, haben sie ein Hufeisen gefunden und damit die Straße beschworen. Es scheint Glück gebracht zu haben!
ÜN Perito Moreno, 506 km

Marmorhöhlen
cuevas de marmol

Marmorhöhlen
cuevas de marmol

Marmorhöhlen
cuevas de marmol

26.11. El Chalten

Die 630 km lange Strecke Perito Moreno - El Chalten liegt vor uns.
Gut machbar, allerdings gibt es zwischendurch einen Teil, der nicht geteert und damit recht holprig ist.
Um 14:30 sind wir in dem Trekkingparadies El Chalten. Schon die Bergkulisse bei der Anfahrt ist sehr imposant. Das Wetter ist etwas wolkig, aber insgesamt gut, weshalb wir nach dem Einchecken noch die Strecke vorbei am Rio Electrico fahren. Am Weg ist ein schöner  Wasserfall und kurz vor der Brücke über den Fluss kommt ein kleiner Abzweig, der zum Trail Laguna de Los Tres führt. Um diesen zu laufen ist es heute zu spät, aber bis zum Ausblick des Glacier Piedra Blanca schaffen wir es noch. 4 km one way.
Auf dem Rückweg kommt kurz vor der Stadt der Verkehr ins Stocken. Zwei Huemuls stehen im Hang und ein Ranger hält die Autos an, damit die Tiere die Straße passieren können. Die trauen sich allerdings nicht und so sitzen wir eine Weile fest und machen Fotos. Da nichts weiter passiert, lässt uns der Ranger irgendwann fahren.
Um 22:00 Uhr sind wir zurück an der Unterkunft. Wir essen noch eine Kleinigkeit, damit wir für die morgige Wanderung gerüstet sind.
ÜN El Chalten, 706 km

el chalten
el chalten

el chalten
el chalten

el chalten
huemul el chalten

27.11. Lago Torres

Tolles Wetter! Der Wanderung zum Lago Torres steht nichts im Wege. Von der Stadt aus sind es 10.5 km bis zum See, nicht besonders schwierig zu laufen und so sind wir mit vielen Fotostopps nach 2:45 Stunden oben.
Kaum dort zieht heftiger Wind auf und die bekannten Bergspitzen werden von Wolken verdeckt. Nach einer Stunde Pause beschließen wir, den 2,2 km langen Weg zum Mirador Maestri auch noch zu gehen. Manchmal steil und immer windig, aber der Ausblick lohnt die Mühe. Sollte man auf jeden Fall machen, wenn es das Wetter zulässt.
Der Rückweg ist einfach und sind wir etwas früher als gestern wieder im Ort. Es bleibt genügend Zeit, Essen zu gehen.
ÜN El Chalten, 4 km

el chalten
trek laguna torre

el chalten
schopfkarakara

mirador maestri
trek mirador maestri


28.11. Perito Moreno

Die Fahrt geht weiter zum berühmtesten Gletscher Patagoniens in der Nähe des Ortes El Calafate.
Man fährt ca. 2 Stunden und nach einem Tankstopp fahren wir direkt weiter zum 75 km entfernten Perito Moreno Nationalpark, wo wir als erstes die Bootsfahrt entlang der zum Teil über 70 m hohen und über 2 km langen Eiswand buchen. Schöner gefällt uns allerdings, über die schön angelegten Wege am Gletscher zu laufen. Hier gibt es tolle Ausblicke auf den Perito Moreno, übrigens einem Gletscher, der noch wächst.
Nachmittags fahren wir zurück nach El Calafate und suchen unsere Unterkunft, die direkt im Ort ist, auf. Abends gibt es argentinisches Steak.
ÜN El Calafate, 369 km

glacier perito moreno
glacier perito moreno

glacier perito moreno
glacier perito moreno

glacier perito moreno
glacier perito moreno

29.11. Torres del Paine NP

Es geht hinüber nach Chile zum Torres Nationalpark. Nach ca. 2 Stunden Fahrt sind wir an der Grenze. Hier sind leider 3 Reisebusse vor uns, was 2.5 Stunden Wartezeit bedeutet.
Als wir fast dran sind, erleben wir deutsche Gründlichkeit oder besser Dreistheit. Vor uns ist ein deutscher Reiseleiter von Studiosus. Der stand da vorher nicht, verwickelt uns aber in ein nettes Gespräch. Wie sich herausgestellt, ist vor diesem Reiseleiter noch deren Busfahrer und ca. 20 Personen dahinter die 19-köpfige Gruppe. Dem Grenzbeamten werden 3000 Peso gereicht und die komplette Gruppe schiebt sich daraufhin an der meckernden Meute vorbei.
Super liebe Studiosus -Reisenden: Der Veranstalter gibt sich immer als besonders niveauvoll, unterstützt aber munter die Korruption in diesem Land.
Wir müssen ja heute nur noch zum Torres, Rucksäcke packen und zur gebuchten Berghütte hoch laufen, während die feinen Leute wahrscheinlich noch irgendwo für ein fettes Steak einkehren werden...
Wir haben die Übernachtung in der Berghütte gebucht, um zwei Chancen für die Wanderung zu den berühmten Bergspitzen des Torres del Paine zu haben. Abends und am nächsten Morgen.
Nach zwei Stunden Aufstieg sind wir an der Hütte El Chileno angekommen und eine halbe Stunde später setzt der Regen ein. Dabei war es unten noch so schön sonnig und warm.
Schock dann beim Einchecken. An der chilenischen Grenzseite hat man unsere Pässe nicht gestempelt und das wichtige PROJECT INFORMATION DOCUMENT (PID) fehlt ebenfalls. Auf das sollte man genauso gut aufpassen wie auf den Reisepass, denn ohne geht gar nichts. Wir sind so gesehen illegal im Land und müssen wohl nochmal zur Grenze, um das richtig zu stellen. Zum Glück ist der Herbergsvater einsichtig und nimmt es mit Humor.
Es gab ja die letzten Male an der Grenze schon Probleme wegen der Argentinienpapiere. Falsches Datum, dass wir unbedingt in Punta Arenas beim Vermieter reklamieren müssen. Die Argentinier lassen uns damit definitiv nicht noch einmal einreisen.
ÜN El Chileno, Torres, 359 km

torres del paine np
torres del paine np

torres del paine np
torres del paine np

torres del paine np
torres del paine np

30.11. Torres del Paine NP

Es ist traumhaftes Wetter. Nach dem Frühstück machen wir uns schnell auf den Weg zum Mirador Las Torres. Den Weg hatten wir zwar von unserer letzten Reise noch anstrengend in Erinnerung, aber so viel Auf und Ab dann doch nicht und vor allem erst auf den letzten Metern am Geröllfeld. Wir sind froh, nach ca. 2 h den See endlich erreicht zu haben.
Ausgiebiger Fotostopp und eine Stunde später sind wir wieder am El Chileno. Nach kurzer Mittagsrast dort dauert es weitere 1,5 Stunden bis zum Parkplatz.
Die Fahrt geht heute noch bis zu einer Unterkunft in der Nähe des Lago Grey, den wir morgen ansehen wollen. Dunkle Wolken machen sich breit.
ÜN Lago Tyndall, 280 km

mirador las torres
mirador las torres

torres del paine np
mirador las torres

torres del paine np
mirador las torres

01.12.  Torres del Paine NP - Punta Arenas

Wie bereits gestern befürchtet regnet es heute leider. Wir fahren trotzdem zum Lago Grey, aber eine Bootsfahrt ist bei diesem Wetter sinnlos. So lassen wir wohl oder übel dieses Reiseziel nun auch bei unserem zweiten Patagonienbesuch aus.
Weiter geht es nach Puerto Natales, wo wir unseren Autovermieter aufsuchen müssen, um die Argentinienpapiere korrigieren zu lassen. Leider stimmt die angegebene Adresse nicht, was uns eine Stunde Suche kostet. Nachdem wir das Büro endlich gefunden haben, wird das falsche Datum im Vertrag korrigiert. Jetzt können wir hoffentlich beim nächsten Grenzübertritt problemlos ein und ausreisen.
Wir fahren heute bis Punta Arenas, wo unsere Pechsträhne noch nicht enden wird.
Zuerst möchten wir die auf dem Weg liegende Pinguinkolonie Otway Sound besuchen, stehen aber nach der 16 km langen Schotterpiste vor einem erschlossenen Tor. Also erst mal in die Stadt zur vorgebuchten Unterkunft, aber auch hier stehen wir bei der angegeben Adresse vor verschlossener Tür und dazu sieht das Haus nicht mal ein kleines bisschen nach Hotel aus.
Wir rufen bei Booking.com in den Niederlanden an, wo wir 20 Min. in der Warteschleife hängen. Service-Hotline nennt sich das! Die haben beim Anruf im Hotel Erfolg - jetzt ist jemand dort. Also zurück. Wenigstens ist die Frau der Pension so nett, uns nach dem ganzen Ärger nichts für die Nacht zu berechnen.
Abends sehen wir uns die Stadt an, die uns gut gefällt und gehen anschließend Essen.
ÜN Punta Arenas, 435 km

torres NP
torres del paine np

cementerio punta arenas
cementerio punta arenas

cementerio punta arenas
cementerio punta arenas

02.12. Punta Arenas - Comodoro Rivadavia

Wir nehmen uns morgens die Zeit für einen ausgiebigen Besuch des Cementerio Municipal, Punta-Arenas berühmtem Friedhof. Die Grabstätten der Reichen hier stehen denen anderer bekannter Grabstätten auf der Welt in nichts nach.
Da es in Punta Arenas nur noch Pinguine zu sehen gibt, wenn man eine Tour mit dem Boot bucht, beschließen wir, stattdessen die weltweit größte Brutstätte von Magellan-Pinguinen anzusteuern.
Punta Tombo liegt zwar 1400 km entfernt, aber immerhin Richtung Norden, d.h. ungefähr unsere Fahrtrichtung, und die Gelegenheit, später noch einmal in diese Gegend zu kommen, ist eher gering.
Wir schaffen es bis Comodoro Rivadavia, einer knapp 200.000 Einwohner großen Stadt an der Ostküste Argentiniens. Die Straße ist gut und Verkehr ist kaum, so dass wir heute über 1000 km fahren.
ÜN Comodoro Rivadavia, 1042 km

cementerio punta arenas
cementerio punta arenas

estancia san gregorio
estancia san gregorio

schiffswrack amadeo san gregorio
schiffswrack amadeo san gregorio


03.12. Punta Tombo

Wir fahren von Comodoro Rivadavia aus 300 km nach Norden und dann kommt der Abzweig nach Punta Tombo. Leider wissen wir nicht, ob der Sprit für den Abzweig reicht, weshalb wir erst noch weitere 50 km zur nächsten Ortschaft nebst Tankstelle in Kauf nehmen. Also: Besser einmal mehr auf der Strecke tanken.
Die Pinguinkolonie ist sehr sehenswert. An sehr schön angelegten Wegen kommt man an vielen Nestern vorbei und damit den Pinguinen ganz nahe. Einiges los hier! Es wird mit lautem Getröte gebalzt, andere haben schon Nachwuchs. Absolute Empfehlung!
In Puerto Marydn finden wir ein Hostel. Die Unterkunftssuche war während der ganzen Reise unproblematisch, da jetzt in der Nebensaison relativ wenig los ist. Selbst im Trekkingparadies El Chalten hätten wir zu dieser Jahreszeit leicht ein Bett gefunden. Die ersten Stationen hatten wir allerdings von zu Hause aus vorgebucht, was nicht nötig gewesen wäre.
Puerto Madryn liegt an einer schönen Bucht, aber für nähere Erkundungen können wir uns nicht hinreißen lassen. Laut Reiseführer ist es eher die Umgebung, die für Touristen interessant ist.
ÜN Puerto Madryn, 687 km

punta tombo
punta tombo

punta tombo
punta tombo

Beim Nestbau punta tombo
Nestbauer

04.12.Peninsula Valdes

Neben Punta Tombo gibt es hier eine zweite Sehenswürdigkeit: Die Peninsula Valdes bietet eine abwechslungsreiche Tierwelt, Whalewatching und einsame Strände.
Man fährt von Puerto Madryn aus eine knappe Stunde bis zum Park. An der Zufahrtsstraße wird eine Eintrittsgebühr erhoben, danach kommt man zu einem Visitor Center.
Die Stadt Puerto Piramides ist von hier aus gut und schnell erreichbar. Hier gehen die Bootstouren zum Whalewatching los. Nord- und Ostküste sind dagegen nur über Schotterpisten zu erreichen.
Diese sind in gutem Zustand, aber da ein Weg ca. 70 km lang ist, sitzt man lange im Auto. An der Küste angekommen, sehen wir nur wenig Tiere, weshalb der Besuch für uns eher enttäuschend ist. Wahrscheinlich ist das der Jahreszeit geschuldet, denn wie wir lesen lassen sich sogar vom Strand aus oft Orcas beobachten. Wir sehen einige Robben, Seeelefanten und ein paar Pinguine. An letztere kommt man wieder nah heran, aber es ist nicht vergleichbar mit Punta Tombo.
ÜN Trelew, 518 km

peninsula valdes
peninsula valdes

peninsula valdes
peninsula valdes

peninsula valdes
peninsula valdes

05.12. Fahrt Bariloche

Heute steht nochmals ein längerer Fahrtag an, da wir von Argentiniens Ostküste bis Bariloche im Westen fahren wollen.
Die Strecke ist bis auf einige Baustellen gut befahrbar. Es regnet zwischendurch heftig und die Umleitungen an den Baustellen stehen teilweise so unter Wasser, dass wir es vorziehen, auf der gesperrten und mit Schlaglöchern versehenen Straße weiter zu fahren.
Nun hat es sich doch noch gelohnt, ein höher gelegenes Fahrzeug anzumieten. Dazu wurde uns bei unseren Planungen immer wieder geraten, aber bis auf den Abstecher zur Careterea Austral und diesen Baustellenumleitungen hätten wir es auch ganz gut mit einem normalen PKW geschafft. Im Torres Nationalpark gibt es teilweise nur Schotterpisten, aber die sind in einem recht guten Zustand.
Nachmittgas sind wir wieder in Bariloche. Hier gehen wir in ein Cafe mit Internetzugang um die Unterkunft für die nächste Nacht zu suchen. Mitten im Zentrum werden wir fündig und so haben wir abends Gelegenheit, uns ein zweites Mal in der Stadt umzusehen.
ÜN Bariloche, 879 km

06.12. Ruta de los 7 Lagos - Vulkan Lanin - Vulkan Villarrica

Über die Ruta de los 7 Lagos geht es weiter nach Norden und in dem Wintersportort Villa La Angostura machen wir einen längeren Stopp. Die Sonne scheint wieder und die Fahrt durch das Seengebiet ist ganz nett.
Richtig schön wird es aber erst wieder, als wir ins Grenzgebiet nach Chile kommen und der Vulkan Lanin vor uns auftaucht. Der Blick begleitet uns bald die ganze Fahrt, bis nach problemlosem Grenzübertritt in Paso Mamuil Malal der nächste Vulkan erscheint.
Der Villarrica gehört zu den aktivsten Vulkanen Chiles. Die letzte Eruption war im März 2015. In dem am nächsten gelegenen Ort Pucon finden wir ein Hotel und abends können wir aus der Ferne von der Dachterrasse unseres Hotels aus das Glühen im Krater sehen.
ÜN Pucon, 390 km

ruta 40 fahrt siete lagos
ruta 40 fahrt siete lagos

fahrt grenze vulkan lanin
fahrt grenze vulkan lanin

vulkan villarrica
vulkan villarrica

07.12. Vulkan Villarrica - Vulkan Osorno - Puerto Varas

Wir haben nochmal eine etwas längere Tour vor uns. Bis Puerto Montt sind es über 400 km, allerdings gut befahrbar und landschaftlich wieder sehr reizvoll.
Nach der Region um Villarrica sieht man bald den nächsten eindrucksvollen Vulkan: Den Osorno. Nun haben wir etwas mehr Zeit, als am Anfang unserer Tour und deshalb fahren wir so weit es geht hinauf. Der Vulkan ist über 2600 m hoch und über eine kleine Asphaltstraße kommt man bis zu einer auf 1300 m Höhe gelegenen Bergstation hinauf.
Da hier ein Skigebiet ist, kommt man mit dem Sessellift noch ein wenig weiter hinauf und oben kann man dann etwas herumlaufen und die Aussicht auf die umliegenden Vulkane und den Llanquihue-See genießen.
Nach diesem Abstecher fahren wir nach Puerto Varas und sehen uns die Stadt und das Museum von Pablo Fierras an. Dieser hat vor 15 Jahren ein Haus an der Uferstraße gekauft und in den vergangenen Jahren mit vielen Kuriositäten ausgestattet. Eine Autofront im Dach, rechts eine haushohe Kuckucksuhr und im Haus (freier Eintritt) gibt es auf jedem Meter irgendwas zu entdecken. Wir treffen Pablo sogar an und er erklärt und die einzelnen Bauabschnitte. Immer wieder schön, dass es verrückte Menschen gibt, die abseits von allen Normen ihr Leben leben und unseres dadurch etwas bunter machen.
ÜN Puerto Montt, 449 km

vulkan villarrica
vulkan villarrica

museo pablo fierro puerto varas
museo pablo fierro puerto varas

vulkan osorno
vulkan osorno

08.12. Isla Chiloe

Wir sind wieder in Puerto Montt und uns bleibt ein Tag zum Verplanen.
Die Isla Chiloe ist nicht weit, also fahren wir hin. Die Insel ist die zweitgrößte Chiles und über eine alle 30 Minuten verkehrende Fähre gut erreichbar. Für einen Tagesausflug muss man sich auf wenige Ziele beschränken, denn die Entfernungen sind nicht zu unterschätzen. Wir sehen uns die Hauptstadt Castro an. Hier sind die Hauptsehenswürdigkeiten der Insel zu sehen. Die Palafitos = Stelzenhäuser.
Die zweite Sehenswürdigkeit der Insel sind die Holzkirchen, die man in bald jeder Ortschaft findet.
Zurück in Puerto Montt vertreiben wir uns die Zeit im Hafen. Abends müssen wir die Koffer packen.
ÜN Puerto Montt, 404 km

Isla Chiloe
palafitos castro

Isla Chiloe
iglesia san francisco castro

In puerto montt
puerto montt

09.12.

Autoabgabe und Rückflug über Sao Paulo, Brasilien.
ÜN Flugzeug, 25 km

10.12.

Ankunft Deutschland

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2016 Olaf Essing

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