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Kraniche-Khichan
3079_Amber
4927_Varanasi
Bada-Bagh
01-Indienbilder
1885_Jodhpur
13-Jaipur_Observatorium-Jantar-Mantar
3327_Jantar-Mantar
Altstadt-Jaisalmer
4161_Taj-Mahal_Agra
2259_Fahrt-Udaipur
_Kraniche-Khichan
0_Fahrt-Udaipur
3629_Palast-der-Winde
10-Kamelkarren
7_Fahrt-Udaipur
_Mandawa
4846_Varanasi
2353_Kumbhalgarh-Fort
3111_Amber
03-Thali
5245_Seidenfabrik
4748_Varanasi
3552_Galta
2890_Udaipur
4956_Varanasi
_Fahrt-Udaipur
Fahrt-Udaipur
3819_Fatehpur-Sikri
5107_Varanasi
2988_GomtiKaChauraha
4704_Varanasi
3103_Amber
08-Affen-in-Ranakpur
Fahrt-Ranakpur
3268_Amber-Fort
5359_Humayun-Mausoleum
Udaipur-Sajjangarh-Palast
4918_Varanasi
3557_Galta
2034_Fahrt-Ranakpur
1894_Jodhpur
_Jaisalmer-Umland-Tour
3637_Palast-der-Winde
07-Brunnen-bei-Ranakpur
5018_Varanasi
_Junagarh-Fort_Bikaner
4038_Taj-Mahal_Agra

Reisebericht Indien

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  (21.02. - 09.03.2014)

Reiseroute   Bilder der Reise

21.02. Hinflug

Abflug ab Düsseldorf mit Zwischenlandung in München. Danach sind es noch knapp 9 Stunden Flug bis Neu Delhi.

ÜN Delhi

22.02. Delhi

Wir kommen morgens in Delhi an und verbringen zuerst einige Zeit in der Schlange der Passkontrolle, wo wir den indischen Beamten beim Arbeiten oder wie man es auch nennen soll, zusehen. Nach dieser Hürde erfolgt der ebenso langwierige Geldwechsel und danach begeben wir uns auf die Sache nach unserem Fahrer.

Der steht außerhalb des Flughafengebäudes -was wir noch nicht wissen - und da wir nicht wieder rein kämen, wenn wir den Ausgang durchschreiten, suchen wir innerhalb. Nach einiger Zeit entdecken wir ihn mit unserem Namensschild. Wir gehen kurz ins Hotel und fahren anschließend in die City, wo uns Rakesh, unser Fahrer für die nächsten 11 Tage, in den verschiedenen Stadtteilen vieles zeigt und erklärt.

Wir sehen an: Parlament, India Gate, Red Fort, Jama Masjid Moschee (größte Indiens), Raj Gath (Verbrennungsstätte Mahatma Gandhis) und die interessante Altstadt. Danach fahren wir zum neu erbauten Akshardham Temple. Leider ist es hier nicht erlaubt zu fotografieren. Das würde sich wirklich lohnen. Eine riesige Anlage mit tausend Verzierungen gibt es hier zu sehen.

Gurudwara-BanglaSahib Delhi Gurudwara-BanglaSahib Delhi Gurudwara-BanglaSahib Delhi
Jama-Masjid Delhi Jama-Masjid Delhi Jama-Masjid Delhi

Nach dieser Besichtigung fahren wir zu Bangali, dem Chef des kleinen Unternehmens, bei dem wir Fahrer und Auto gebucht haben. Durch einen Gästebucheintrag wurden wir auf ihn aufmerksam und unser Vertrauen scheint nicht enttäuscht zu werden Wir werden herzlich empfangen und trinken zusammen einen Tee in seinem kleinen 1 Zimmer Appartement. Er gibt uns Tipps zu der bevorstehenden Tour und natürlich erfolgt am Ende des Besuchs die Zahlung eines Teilbetrags der Reise. Dass wir nicht genügend Bargeld dabei haben, ist nicht weiter tragisch. Wir sollen es einfach dem Fahrer geben.

Am Ende des Tages schauen wir uns noch den Tempel Gurudwara Bangla Sahib an. Eine tolle Anlage, an der sich gerade zum Abend hin rund um den künstlichen See eine besondere Stimmung verbreitet. 

Auf dem Dach unseres Hotels lässt sich die hervorragende indische Küche testen.

ÜN Delhi

23.02. Mandawa

Heute steht uns eine längere Autofahrt bevor. Wir wollen bis Mandawa fahren und für die 230 km braucht man bei dem irrsinnigen indischen Verkehr ca. 6 Stunden.

Wir passieren während der Fahrt viele kleine Orte, in denen sich das indische Alltagsleben gut beobachten lässt.

Mandawa Mandawa Lakshminarayan-Haveli-Mandawa

Mandawa ist ein beschaulicher Ort, in dem ein paar schöne Kaufmannshäuser (Havelis) besichtigt werden können. Schade, dass die schönen Häuser in einem teilweise wirklich bedauernswerten Zustand sind.

Wir laufen knapp 3 Stunden durch den Ort und die Bewegung im angenehmen Wüstenklima tut nach dem Flug und der heutigen Fahrt gut.

ÜN Mandawa

24.02. Bikaner

Wir starten um 8:30 Uhr und heute heißt das Ziel Bikaner.

Die Landschaft ist recht karg - Wüste eben, aber das Wetter hat sich im Vergleich zum versmogten Neu Delhi sehr gebessert.

Gegen Mittag erreichen wir unser erstes Ziel in der Umgebung Bikaners. Rund 40 Kilometer südlich der Stadt liegt der berühmte Rattentempel von Deshnoke.

Man sollte alte Socken mitbringen, die man überzieht und nach dem Besuch entsorgen kann, denn wir haben schon sauberere Tempel gesehen. Die Ratten sind nicht allzu groß und weniger eklig als gedacht. Trotzdem wuseln sie überall herum und es riecht eher nicht so angenehm. Man sagt, dass es Dichter und Denker sind, die als Ratten wiedergeboren wurden??!!

Als nächstes fahren wir nach Bikaner zum Fort Junagarh, das wir ausgiebig besichtigen.

Ab 15:00 Uhr gibt es in Bikaner die Gelegenheit, die nahe gelegene Kamelfarm zu besichtigen. Hier werden Kamele gezüchtet, trainiert und ausgebildet.

Für die heutige Nacht gönnen wir uns das nette Kolonialhotel GajnerPalace etwas außerhalb der Stadt. Vom anliegenden See lassen sich viele Vögel beobachten. Das ganze Ufer steht voller Kraniche.

ÜN Bikaner

25.02. Jaisalmer

Eine lange Fahrt steht uns bevor, denn bis Jaisalmer sind es über 300 km und für diese Strecke werden wir über 6 Stunden brauchen.

Wir machen während der Fahrt zwei sehr nette Stopps: Zum Einen halten wir an einem kleinen See nahe Khichan, an dem sich Hunderte von Kranichen befinden, die hier dem sibirischen Winter entgehen und aus relativ naher Entfernung beobachtet werden können.

Kraniche-Khichan  Kraniche-Khichan

Unser zweiter Stopp ist an einem in der Region sehr bekannten Tempel.

Wir sind die einzigen Touris hier, wenn man davon absieht, dass unzählige Soldaten zum Segnen anstehen. Da Jaisalmer Grenzstadt zu Pakistan ist, wundert es nicht, dass der Ort und die Umgebung wichtige Standorte für das indische Militär sind.

Um 14:30 Uhr kommen wir am Hotel an und es bleibt noch genügend Zeit, um sich das Fort von Jaisalmer anzusehen.

Hier ist man nach gut zwei Stunden durch und etwas mehr Zeit sollte man für die tolle Altstadt einplanen. Nicht nur die Havelis, die zu den schönsten Rajasthans zählen, lohnen, auch das alltägliche Leben bietet unzählige Fotomotive.

Altstadt-Jaisalmer Altstadt-Jaisalmer Altstadt-Jaisalmer

Durch einen Buchungsfehler am Hotel sind wir beim benachbarten Bruder untergebracht. Dem Chef scheint es unangenehm zu sein, denn uns schlägt überall besondere Freundlichkeit entgegen. Uns soll es recht sein. Die Zimmer hier sind fast neu und wirklich schön.

26.02. Jaisalmer

Wir bleiben zwei Tage in Jaisalamer und deshalb haben wir heute Zeit, nochmals die Altstadt anzusehen. Vorher gehen wir zum Gadi Sagar See, der direkt an die Stadt anschließt und nicht ausgelassen werden sollte.

Lake-Jaisalmer Altstadt-Jaisalmer Bada-Bagh

Wir laufen durch die engen Gassen, sehen einige Geschäfte an und die Patwon-Ki-Haveli besichtigen wir von innen.

Mittags sind wir wieder am Hotel, wo unser Fahrer schon auf uns wartet. Er macht mit uns eine Desert-Tour mit Stopps an derVerbrennungsstätte Bada Bagh Cenotaphs, dem Ludharva-Jain Tempel einem verlassenen Fort und dem Geisterdorf Kuldhara.

Besonders die ersten beiden Stopps lohnen sich. Die anderen nur, wenn ausreichend Zeit vorhanden ist.

Wir fahren weiter zu Sanddünen, auf denen wir einen schönen Platz für den Sonnenuntergang finden. Der ist ganz nett, aber längst nicht so spektakulär, wie von Einigen beschrieben.

Abenteuerlicher wird eher die Fahrt zurück. Ist es tagsüber schon nicht einfach, auf Indiens Straßen zu bestehen, wird das nachts nochmal verschärft. Die größeren Autos bahnen sich mit Fernlicht ihren Weg und weichen kaum aus. Kommt ein Fahrzeug mit einer Lichtquelle entgegen, ist es oft kein Motorrad und man erkennt erst im letzten Moment, dass es ein Auto ist und mehr Platz braucht, als vermutet. Und wieder auf den Schotterrandstreifen ausweichen! Ab und zu taucht dann Kamel, Kuh, Schaf oder Ziege auf und besonders die Kühe gehen kaum einen Schritt zur Seite.

ÜN Jaisalmer

27.02 Jodhpur

Die Fahrt heute geht bis Jodhpur, der blauen Stadt. Es liegen wieder knapp 300 km vor uns. Auf der Hauptstraße sind viele Militärfahrzeuge unterwegs. Sie pendeln zwischen Jaisalmer und Jodhpur hin und her, wie uns erzählt wird. Ansonsten ist der Verkehr, wie üblich, chaotisch. Nach etwa 3 Stunden Fahrt macht uns ein überholendes Fahrzeug darauf aufmerksam, dass das linke Hinterrad fast platt ist, und der arme Rakesh muss neben der Fahrerei nun auch noch ein Rad wechseln.

Nachdem wir in Jodhpur angekommen sind, kaufen wir bei einem Händler einige indische Gewürze ein und werden danach per Tuk Tuk durch die engen Straßen der Altstadt zum Hotel gebracht. Das liegt versteckt in den verwinkelten Gassen, bietet dafür aber einen tollen Blick auf das Fort.

Jodhpur Jodhpur Jodhpur

Zu diesem gehen wir dann auch gleich und schauen es uns an. Wohl das Sehenswerteste in Rajasthan, und obwohl wir nie übermäßig viel Zeit in Museen verbringen, bleiben wir einige Zeit hier. Danach gehen wir über den Markt der Altstadt, essen etwas und dann ist der Tag auch schon wieder um. Morgen geht es weiter nach Udaipur.

ÜN Jodhpur

28.02. Ranakpur - Udaipu

Da wir heute per Tuk Tuk zum Auto gebracht werden müssen, hatten wir um ein schnelles und vor allem frühes Frühstück gebeten.

Um 7:15 Uhr liegen noch alle in ihren Betten. Das sehen wir, weil das Personal teilweise draußen auf der Veranda übernachtet. Endlich steht jemand auf, putzt sich seelenruhig ca. 5 Minuten die Zähne und fragt danach nach unseren Wünschen. Um 8 Uhr sollte Abfahrt sein und um zehn vor kommt tatsächlich etwas Essbares und das schmeckt dann auch noch hervorragend. Die Affen auf den umliegenden Dächern verkürzen uns die Wartezeit und am Ende sind wir tatsächlich pünktlich um 8:30 Uhr beim Fahrer am vereinbarten Treffpunkt in der Stadt.

Die Fahrt ist erst relativ eintönig, wird aber, je weiter wir nach Süden kommen, landschaftlich sehr schön. Da wir erst zum berühmten Jain-Tempel nach Ranakpur möchten, fahren wir über kleinere Straßen und passieren viele kleine Städte und Dörfer. Ab und zu halten wir und Rakesh erklärt uns z.B. etwas zu den Bewässerungssystemen, die per Ochse und Wasserrad funktionieren.

Ranakpur Ranakpur Fahrt-Udaipur

Am Tempel in Ranakpur bleiben wir lange, denn diese Anlage ist wirklich sehenswert und zählt zu den schönsten Tempelanlagen, die man in Indien sehen kann. Hier war ich schon bei meiner letzten Indienreise vor 16 Jahren fasziniert.

Die Fahrt geht weiter zum Kumgarth Fort, einer riesigen Festungsanlage. Die Mauern haben eine Länge von 34 km(!) Und auch hier kann man einige Zeit verbringen.

Es dämmert schon fast, als wir in Udaipur eintreffen.

ÜN Udaipur

01.03. Udaipur

Wir haben einen Tag Zeit, um uns Udaipur anzusehen und beginnen an der Hauptsehenswürdigkeit, dem Stadtpalast. Der ist ein Muss, ebenso der nicht weit entfernte Jagdish-Tempel und die Bootsfahrt auf dem Lake Pichola.

Nach ein paar Einkäufen treffen wir uns mit Rakesh, um noch etwas von der Umgebung der Stadt zu sehen. Wir fahren zu den Gärten Sahelion Ki Bari und dem zweiten größeren See, dem Fateh Sagar Lake, wo wir etwas herumlaufen. Muss man nicht unbedingt ansehen, aber der dritte Punkt ist dann noch einen Besuch wert.

Udaipur

Udaipur-Stadtpalast

Auf fast 1000 m Höhe liegt der Sajjangarh-Palast und hier bietet sich eine tolle Rundumsicht auf Udaipur und die Umgebung. Die Stadt liegt malerisch zwischen Seen und Bergen.

In 2 Stunden kann man die Punkte bequem abfahren und deshalb bleibt uns am späten Nachmittag noch etwas Zeit für die City. Die Häuserfronten werden von der Nachmittagsonne toll beleuchtet und wir machen noch unzählige Bilder…

ÜN Udaipur

02.03. Jaipur

Heute steht die längste Fahrt der Reise an.

 

Von Udaipur bis Jaipur sind es fast 350 km, allerdings nicht auf den schlechtesten Straßen. Wir machen nur zwei kleine Stopps als Pause für den Fahrer. 50 km vor Jaipur, Hauptstadt und mit 2,5 Mio. Einwohnern größte Stadt Rajasthans, wird der Verkehr dichter und es dauert noch einige Zeit, bis wir endlich am Hotel sind.

Abends gehen wir in die Stadt und schlendern durch die Basare. Die Verkäufer hier sind etwas hartnäckiger, als in den anderen Städten, aber insgesamt hatten wir es viel nerviger erwartet, als es nun ist.

ÜN Jaipur

03.03. Jaipur und Amber

Wir fahren morgens ins 8 km entfernte Amber, um uns dort das berühmte Amber Fort anzusehen. Den obligatorischen Ritt auf einem Elefant sparen wir uns. Die Tiere könnten sicher sinnvolleres machen, als den ganzen Tag den Berg rauf und wieder runter zu laufen.

Die Anlage ist sehr schön und wir verbringen hier viel Zeit.

Jantar-Mantar Palast-der-Winde Galta

Danach fahren wir zurück nach Jaipur, halten kurz am Wasserschloss Jal Mahal und sehen uns danach in der City um. Palast der Winde, Jantar Mantar und einige Basare sehen wir an.

Sehr schön und ein kleines Highlight kommt am Ende des Tages. Unser Fahrer bringt uns zum Affentempel Galta, einer alten, sehr idyllisch gelegenen Tempelanlage, in deren Ruinen Affen herumturnen. Sehr schöner und lohnender Stopp. Insgesamt drei Tempelanlagen wurden in eine malerische Schlucht gebaut und an jedem Tempel steht jemand und bittet darum, hereinzukommen: Affengott gucken.

ÜN Jaipur

04.03. Jaipur - Agra

Wieder liegen ca. 6 Stunden Autofahrt vor uns.

Auf dem Weg liegt Fathepur Sikri, eine verlassene Anlage des ehemaligen Herrschers Akbar. Sehr sehenswert ist vor allem die Moschee mit den großen Eingangsportalen und kunstvollen Fenstern. Etwas lästig sind hier allerdings die nervigen Schlepper, die uns sicher auch in Agra noch ärgern werden.

Fatehpur-Sikri

Am Nachmittag erreichen wir unser Hotel, das nicht weit entfernt vom Taj Mahal liegt. Wir checken ein und beeilen uns, um noch etwas vom Sonnenuntergang mitzubekommen.

Östlich vom Mausoleum führt ein ca. 600 m langer Weg zum Yamuna-Flussufer, von dem man einen ersten Blick auf das Taj Mahal bekommen kann.

Wir erkundigen uns anschließend, wie wir an Eintrittskarten für den morgigen Sonnenaufgang herankommen können, gehen essen etwas und dann zeitig schlafen.

Unser Hotel liegt schräg gegenüber vom Ticket Counter, was sich als praktisch erweist, denn so müssen wir morgens keine großen Wege zurücklegen.

ÜN Agra

05.03. Agra

Wir stehen um 6:10 Uhr am Ticket Counter und es gibt schon eine kleine Schlange von Wartenden. Man darf nur eine kleine Tasche mit hinein nehmen und bekommt für den Eintrittspreis von 750 Rupies eine Flasche Wasser und den Shuttlebus zum 1 km entfernten Eingang des Taj Mahals. Also nicht von den Rikschafahrern belabern lassen!     

Taj-Mahal Agra Taj-Mahal Agra Taj-Mahal Agra

 Der Sonnenaufgang ist klasse und leichter Nebel verleiht Allem eine mystische Stimmung. Ständig verändern sich die Farben.

Der Besucheransturm hält sich morgens ebenfalls in Grenzen.

Um 10:00 Uhr gehen wir zurück zum Hotel, frühstücken, und mittags holt uns Rakesh zur Sightseeingtour von Agra ab. Zuerst fahren wir zum Fort und danach zu einigen anderen sehenswerten Muosoleen.

Das Tomb Of Akbar in Sikandra ist das flächenmäßig größte Grabmal Indiens, das Tomb of Itimad du Daulah ist ebenfalls wunderschön mit tausenden Verzierungen und wird auch Baby-Taj_Mahal genannt.

Sikander TombOfAkbar Tomb-of-Itimad-ud-Daulah Mehtab-Bagh Agra

Am Abend sind wir an der gegenüberliegenden Flussseite des Taj Mahals am Mehtab-Bagh, um den Sonnenuntergang anzusehen. Dieser ist erst schön. aber je später es wird, desto mehr verschwindet die Sonne hinter dichter werdenden Wolken. Wir gehen zum Tourabschluss mit Rakesh nett essen, denn wir werden ihn nur an unserem letzten Reisetag noch einmal sehen. Danach bringt er uns zum Banhof.

Unsere Reise nach Varanasi setzen wir mit dem Zug fort. Wie kann es anders sein: Die Bahn hat 2,5 Stunden Verspätung und so müssen wir bis 1:30 Uhr am Bahnhof sitzen und warten. Das wird nicht so schlimm wie befürchtet, wenn man mal von den vielen Ratten, die hier überall herumturnen, absieht.

ÜN Nachtzug

06.03. Varanasi

Die Zugfahrt ist wider Erwarten recht angenehm.

Der Platz ist ausreichend und wir können einige Stunden schlafen. Zum Glück haben wir für die langen Fahrten einige Hörbücher dabei, so dass es nicht langweilig wird.

Leider kommen wir erst um 16:00 Uhr mit 4-stündiger Verspätung in Varanasi an und der Tag ist damit fast gelaufen. Nachdem wir im Hotel eingecheckt haben, gehen wir zu den nahegelegenen Ghats und machen die obligatorische Bootsfahrt zum Sonnenuntergang auf dem Ganges.

Varanasi Varanasi Varanasi

Das ist ein Erlebnis. Die Feuer an den Verbrennungsplätzen leuchten hell und es gibt zwei Zeremonien mit tollen Gesängen und Farben.

ÜN Varanasi

07.03. Varansi

Schon wieder müssen wir früh aufstehen, denn eine Bootsfahrt zum Sonnenaufgang gehört zu den besonderen Erlebnissen in Varanasi.

Unseren Bootsführer von gestern finden wir schnell wieder und außer uns ist nur noch ein Koreaner mit im Boot.

Fahrt und Sonnenaufgang sind sehr schön. Vom Wasser aus lassen sich die Menschen und ihre morgendlichen Rituale gut beobachten.

Varanasi Varanasi Varanasi

 Nach der Bootsfahrt gehen wir zurück zum Hotel, um zu frühstücken und schauen uns anschließend die verwinkelte Altstadt und das Leben an den Ghats an.

Mittags werden wir zu einer kleinen Citytour abgeholt und nachdem wir den völlig überzogenen Preis heruntergehandelt haben, starten wir, um uns die wichtigsten Tempel dieser spirituellen Stadt anzusehen. Das ist interessant, aber im Gegensatz zum Leben am Ganges muss man das nicht unbedingt gesehen haben.

Unser Kurzausflug endet bereits wieder, und am späten Nachmittag sitzen wir am Flughafen von Varanasi, um morgen unseren letzten Urlaubstag in Delhi zu verbringen.

ÜN Delhi

08.03. Delhi

Im Gegensatz zum ersten Tag unserer Reise haben wir heute viel Sonnenschein. Wir steuern die Ziele an, die wir am Anfang nicht geschafft hatten, und einige Sachen sehen wir nochmal bei Sonnenschein an.

Freitagsmoschee, Rotes Fort, der Basar Chandni Chowk, auf dem unser Rikschafahrer verloren geht, Humayun Mausoleum, Lodhi-Gärten und die Siegessäule Qutab Minar sehen wir, und kurz bevor es dunkel wird, fahren wir erneut zu dem schönen Sikh-Tempel Gurudwara Bangla Sahib.Qutb-Minar Delhi

Danach geht es zurück zum Hotel, dass wir wegen der ungünstigen Abflugzeit für eine weitere Nacht gebucht haben, und dann müssen wir packen.

Rückflug

Um 23:30 Uhr werden wir von Rakesh am Hotel abgeholt. Der Rückflug ist um 3 Uhr. Die 3-stündige frühere Abfahrtszeit ist gut investiert, denn die Kontrollen hier in Indien sind äußerst zeitraubend. Wir brauchen ewig, bis wir die Sicherheitsschleusen passiert haben.

09.03. Rückflug

Der Flug vergeht schnell, und um 10 Uhr sind wir wieder in Düsseldorf.

Hinter uns liegt eine Reise in eines der faszinierendsten Länder, wie wir finden. Die 16-tägige Reisezeit war für uns optimal. Die Zeit reichte aus, um viele Eindrücke zu gewinnen und da man sich heutzutage im Internet viele Tipps holen und bequem die Unterkünfte heraus suchen kann, haben wir vor Ort keine größeren Überraschungen erlebt.

Wir kommen bestimmt wieder – vielleicht ist es das nächste Mal Südindien.

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2014 Olaf Essing

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