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| 06.02.2008 | Gunung-Mulu-NP |
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Nachts hat es stark geregnet und so hat es sich am Morgen schön abgekühlt. Nur noch 27°C! Nach dem Frühstück fahren wir mit dem Longboat zu einer Siedlung der Pernans, einem einst als Nomaden lebenden Volk und sehen uns das Dorf an. Weiter geht es mit dem Boot bis zum Eingang der Windcave, einer Höhle, durch die immer ein kühler Luftstrom ziehen soll. Hoffen wir es! - Na ja, unter kühl stellen wir uns etwas anderes vor. Jede Aktivität ist nach wie vor schweißtreibend. Nach der Besichtigung der Clear Water Cave, einer Höhle, durch die der Clearwater River fließt, verschaffen wir uns an der Stelle, an der der Fluss aus der Höhle kommt, Abkühlung. Das Wasser ist schön kühl. Mit dem Boot geht es wieder zurück zur Unterkunft. Im Schatten sind es mittlerweile 34°C und auch das Bad im Fluss bringt nur kurzzeitige Abkühlung. Auf der gegenüberliegenden Seite unserer Unterkunft ist ein schickes Resort, zu dem wir nachmittags hinüber laufen, um uns umzusehen. Kaum dort angekommen, setzt heftiger Regen ein und wir bleiben länger sitzen, als geplant war. Nach dem Regen gehen wir auf einen nahe gelegenen Berg, in der Hoffnung, die Fledermausschwärme heute noch mal aus der Ferne sehen zu können, aber leider sehen wir nur einen Schwarm. Das Wetter ist wahrscheinlich zu schlecht, denn bei Regen fliegen sie nicht immer hinaus. Die schöne Aussicht vom Berg lohnt sich aber auch ohne Fledermäuse. ÜN Gunung-Mulu-NP nach oben |
| 07.02.2008 | Gunung-Mulu-NP |
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Wir stehen sehr früh auf, denn wir haben uns für einen morgendlichen Canopy-Walk angemeldet.
Viele Baumwipfel sind hier ca. 25-30 m über dem Boden mit Hilfe von Hängebrücken miteinander
verbunden worden und wir gehen extra sehr früh los, weil es dadurch bessere Chancen gibt,
Tiere zu sehen. Die Perspektive von oben ist schön, aber Tiere sehen wir heute leider kaum. Eine Stabheuschrecke kommt uns oben entgegen und später, als wir wieder unten sind, sehen wir noch eine kleine Schlange und mit lautem Flügelschlag ziehen Nashornvögel vorbei. Zurück im Camp packen wir die Koffer und fliegen noch heute Morgen weiter nach Kota Kinabalu in Sabah. Hier ist heute einiges los, weil Chinesisches Neujahr ist. Leider haben deshalb viele Geschäfte geschlossen. Das Wetter ist toll, denn der Himmel ist endlich wieder blau. Der Markt Kota Kinabalus ist sehenswert, besonders der Nachtmarkt, auf dem wir abends einige Zeit zwischen den geschäftigen und freundlichen Menschen verbringen. Weil Neujahrsfest ist, kostet das Bier heute weniger! ÜN Kota Kinabalu nach oben |
| 08.02.2008 | Kota Kinabalu |
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In Kota Kinabalu ist heute Morgen nicht besonders viel los. Es ist Feiertag und man lässt es ruhig angehen. Wir fahren mittags weiter zum Mt.Kinabalu-NP, da morgen die Besteigung des 4095 m hohen Mt.Knabalu ansteht. Auf ca. 1500 m Höhe beziehen wir Quartier und laufen anschließend zum Eingang des Nationalparks, um uns ein wenig umzusehen. Da wir noch Zeit haben, laufen wir den Niuak View-Trail ein ganzes Stück, aber da sich dichter Nebel bildet, kehren wir irgendwann wieder um. Danach packen wir den Rucksack für den Aufstieg und heute Abend lasse ich das Bier zum Abendessen mal ausfallen. ÜN Mt.Kinabalu-NP nach oben |
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| 09.02.2008 | Mt.Kinabalu |
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Um 8:30 Uhr stehen wir am Eingang des Nationalparks und nach kurzer
Unterweisung durch unsere Bergführer beginnen wir um 9:00 Uhr den Aufstieg. Schnell finde ich mein Tempo und laufe ohne Pausen durch. Es geht ziemlich steil hinauf. Manchmal auf steilen Stufen und ab und zu ist es etwas felsig. Zwischendurch hat man schöne Ausblicke, aber leider zieht immer wieder Nebel auf. Trotz der Höhe kommt man beim Laufen noch gut ins schwitzen. Ab 3000 m wird der Weg beschwerlicher und ich mache viele kleinere Stopps. Nach 3,5 Stunden habe ich das Etappenziel, das Labong House auf 3272 m erreicht. Hier übernachten wir und morgen früh um 3:00 Uhr geht es weiter zum Gipfel des Mt. Kinabalu. Ab 14:30 Uhr setzt Regen ein und einige unsere Gruppe kommen ziemlich nass in der Hütte an. Da der Regen anhält, können wir uns die Gegend hier oben nicht weiter ansehen und müssen uns nun irgendwie die Zeit vertreiben. Am Abend hört der Regen auf und wir haben das Glück, einen sehr schönen Sonnenuntergang sehen zu können. Im Labong House trudeln im Laufe des Tages immer mehr Wanderer ein und abends ist es voll. Ab 20:00 Uhr kehrt im Haus Ruhe ein und alle ziehen sich in die Zimmer zurück. ÜN Mt.Kinabalu-NP nach oben |
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