| Bildervorschau | Reisebericht |
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| Sibu | Similajau-Nationalpark | Niah-NP | Brunei |
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| 02.02.2008 | Similajau-NP |
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Die letzte Nacht war eine unserer wärmsten Nächte in Malaysia und wir sind froh, ein Zimmer
nach vorn zur Meeresseite zu haben, denn hier kommt wenigstens ab und zu ein kleiner Windzug ins Zimmer. Nach dem Frühstück gehen wir den längsten der hier zu erwandernden Trails, den 9,8 km langen Weg zum Golden Beach. Völlig nass geschwitzt kommen wir dort an und nehmen als erstes ein erfrischendes Bad im aufgewühlten Meer. Am Nachmittag treten wir den Rückweg an. War der Hinweg noch gut zu schaffen, wird es zurück nun sehr anstrengend und wir kommen ziemlich geplättet wieder an der Unterkunft an. Man kann sagen, dass der Strand zwar ganz schön ist, aber durch den weiten und anstrengenden Weg lohnt er sich nicht unbedingt. Strände zum Baden gibt es schon auf kürzerer Distanz. Nach unserer Rückkehr im Camp erfahren wir, dass zwei malaysische Jugendliche, die neben uns im Haus nächtigten, am Turtle Beach zu weit hinausgeschwommen sind und nun vermisst werden. Das Meer ist im gesamten Nationalpark sehr tückisch und die beiden sind mit großer Wahrscheinlichkeit ertrunken. Mit drei Booten wurde nach ihnen gesucht, aber es gibt noch keine Spur. Insgesamt kann man sagen, dass der Similajau-NP für einen Zwischenstopp ganz nett ist, aber eigentlich für einen Besuch nicht besonders lohnenswert ist. Uns hat der Bako-NP wesentlich besser gefallen, weil es bessere Chancen gibt, die seltenen Nasenaffen und andere Tiere zu sehen und auch die Strände gefielen uns besser. Wir grillen abends nett zusammen, aber da ein heftiges Gewitter aufkommt, müssen wir heute im Haus essen. ÜN Similajau-NP nach oben |
| 03.02.2008 | Niah-NP |
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Unsere Fahrt geht weiter nach Miri und auf halbem Weg liegen die Niah-Höhlen im
gleichnamigen Niah-Nationalpark, die wir uns anschauen. Man läuft vom Eingang des Geländes noch gut 3 km bis zum Höhleneingang und da es mal wieder heiß und schwül ist, sind wir am Ende des Weges, wie so oft, durchgeschwitzt. Man sollte meinen, dass innerhalb der Höhlen angenehmere Temperaturen herrschen, aber leider ist es hier genauso warm. Die Höhlen sind bekannt für ihre Schwalbennester, die in China als Delikatesse gelten und eine lukrative Einnahmequelle sind. Geschickte Kletterer gehen an einfachen Pfählen bis zu 80 m (!) zur Höhlendecke hinauf und sammeln das kostbare Gut ein. Nach der Besichtigung der Höhlen fahren wir weiter nach Miri und das Hotel hier ist das beste unserer Reise. Wir lassen es uns in dieser quirligen Stadt gut gehen. ÜN Miri nach oben |
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| 04.02.2008 | Brunei |
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Der kleine Staat Brunei ist nicht weit von Miri entfernt und deshalb nehmen wir die
Gelegenheit war, uns das reiche Sultanat auf einem Tagesausflug anzusehen. Mit
einem Taxifahrer wird ein Preis ausgehandelt und um 7:15 Uhr sitzen wir im Taxi und
fahren zur Grenze. Nach kurzer Wartezeit können wir passieren und nach 2,5 Stunden
Fahrt halten wir am 6-Sterne-Hotel Empire und machen eine kleine Besichtigung. Luxus
pur, riesige Vorhallen und alles mit Marmor und Edelhölzern verarbeitet. Nett anzusehen,
ebenso wie die Parkanlage. Die Weiterfahrt zu Bruneis Hauptstadt Bandar Seri Begawan dauert nicht lange und erster Halt hier ist die Moschee Masjid Jame Asr Hassanil Bolkiah, die größte Moschee des Landes. Das blaue Gebäude mit seinen goldenen Kuppeln ist nicht nur von außen sehr beeindruckend. Nach der Besichtigung chartern wir für die Fahrt durch die Wasserdörfer Bandar Seri Begawans ein Boot und lassen uns eine knappe Stunde lang durch die Wasserstraßen der knapp 25.000 Einwohner zählenden Stadt fahren. Unser Taxifahrer führt uns anschließend zum Essen zu einem Chinesen, bei dem wir uns für 3 Euro satt essen können. Verwunderlich, dass es so günstig ist, denn bei dem Reichtum des Staates hatten wir höhere Preise erwartet. Nun wissen wir nicht, was wir mit den getauschten 10 Euro noch anfangen sollen. Zum Ausgeben des Geldes ist die Zeit zu knapp und schließlich tauschen wir bei Taxifahrer den rest zurück. Nach Besichtigung der alten Mesjid Sultan Omar Ali Saifudin Moschee und des Brunei-Museums fahren wir zurück nach Miri, wo wir abends noch schnell etwas für unseren 2-tägigen Ausflug zum Gunung-Nationalpark einkaufen gehen. In der Zeitung lesen wir, dass die beiden 15-jährigen Jugendlichen vom Similajau-NP ertrunken sind. ÜN Miri nach oben |
| 01.02.2008 | Gunung-Mulu-NP |
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05.02.
Zum Gunung-NP führen keine vernünftigen Straßen, aber nach einem halbstündigen Flug haben
wir das abgelegene Gebiet erreicht. Es ist sehr heiß und nach der Ankunft nehmen wir erstmal ein Bad in dem Fluss bei unserer Unterkunft. Strom gibt es hier nur abends von 18:00 - 0:00 Uhr, weshalb wir auch ohne Ventilator auskommen müssen. Wir besichtigen nachmittags die Long Cave, eine nette Tropfsteinhöhle und anschließend die Deer Cave, die laut Reiseführer längste Höhlenpassage der Welt. In dieser riesigen Höhle leben ca. 3 Mio. Fledermäuse, was man nicht nur sehen, sondern auch riechen kann. Nach der schweißtreibenden Besichtigung warten wir im Eingangsbereich der Höhle auf die Dämmerung, denn dann fliegen die Fledermäuse zu Tausenden in riesigen schlangenförmigen Schwärmen hinaus und begeben sich auf Nahrungssuche. Es ist ein einzigartiges Naturschauspiel und die Fledermausschwärme scheinen nicht abzureißen. Auch der lange Rückweg im Dunkeln zum Auto wird ein Erlebnis, da man 2-3 km auf gut befestigtem Weg mitten durch den Dschungel geht und die Geräuschkulisse, die aus den Wäldern kommt, ist überaus eindrucksvoll. ÜN Bako nach oben |
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