| Bildervorschau | Reisebericht |
| Kuching | Bako-NP | Semenggoh | Longhouse |
| Sibu | Similajau-Nationalpark | Niah-NP | Brunei |
| Gunung-Mulu-NP | Mt.Kinabalu-NP | Sepilok | Pulau Tiga |
| 29.01.2008 | Kuching |
|
Wieder hat es nachts heftig geregnet. Nach dem Frühstück fahren wir mit dem Boot
zurück nach Bako Bazar, um dann per Bus zurück nach Kuching zu fahren. Leider regnet es hier in der Stadt immer wieder, so dass man heute nicht viel machen kann. Das Chinesische Viertel Kuchings lohnt sich anzusehen und der Nachmittag endet in einer Kneipe, in der es schön gezapftes Bier zu trinken gibt. ÜN Flugzeug nach oben |
|
| 30.01.2008 | Semenggoh |
![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() |
Unsere Fahrt geht weiter nach Semenggoh, dem Orang-Utan-Wildlife Center. Der Lebensraum der Affen
wird durch den Menschen und die Abholzung der Tropenwälder immer mehr eingeschränkt und in diesem
Center werden sie wieder an ihren ursprünglichen Lebensraum gewöhnt. Junge Orang-Utans werden
liebevoll aufgezogen und die Affen werden nach erfolgreichem Durchlaufen der "Affenschule" in
abgelegene Wälder gebracht, um dort ausgewildert zu werden. Zweimal am Tag werden sie im Center gefüttert und zu den Fütterungszeiten finden sich Touristen ein, da man die Orang-Utans dann gut aus der Nähe sehen kann. Wir haben an diesem Tag Glück und sehen viele Affen, die nach und nach aus dem Wald kommen, um sich die Früchte, die bereitgelegt wurden, zu holen. LonghouseNach einem Zwischenstopp auf dem Markt von Durian City fahren wir weiter bis Sri Asan und von hier aus fahren wir mit dem Longboat weiter zum Iban-Longhouse. Wir wohnen in einem Langhaus und haben später Gelegenheit, uns ein Langhaus der Einheimischen genauer anzusehen. Da es furchtbar schwül und heiß ist, nutzen wir als erstes die Gelegenheit eines Bades im kühlen Fluss. Die Kinder aus dem Dorf freut es und sie kommen direkt hinterher. Ein paar Frauen aus dem Dorf kommen später hinzu, um Baby und Wäsche zu waschen. Am Schluss werden die Zähne geputzt. Alles am Fluss!Nach dem Bad gehen wir zu einem Langhaus im Dorf und wir dürfen uns hier eine Wohnung ansehen. Es ist geräumiger, als es von außen scheint. Die Iban sind auch bekannt als die Kopfjäger Borneos. Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts wurde der Kopf ihrer Feinde als Trophäe mit nach Hause gebracht und über dem Eingang des Hauses aufgehängt. Die guten Geister dieses Menschen sollten auf diese Weise über das Haus wachen. Über einem Eingang zeigt man uns ein Netz, in dem einige solcher Schädel aufbewahrt sind. Am Abend führen die Dorfbewohner einen traditionellen Tanz auf und nach einigen Gläsern Reiswein und Reiswiskey gehen wir zurück in unsere Schlafkojen unter das Moskitonetz und lassen uns vom lauten Geräuschpegel des Dschungels in den Schlaf singen. ÜN Longhouse nach oben |
| 31.01.2008 | |
![]() |
Schon früh nerven die Hähne der umliegenden Dörfer und dementsprechend früh sind wir heute wach. Die Iban zeigen uns nach dem Frühstück andeutungsweise, wie früher Hahnenkämpfe, die heutzutage in Malaysia verboten sind, veranstaltet wurden. Danach dürfen wir uns an der traditionellen Waffe der Iban, dem Blasrohr versuchen. Mittags brechen wir wieder auf. Es ist sehr heiß und bei einem kurzen Marsch durch das Longhouse-Dorf können wir Schule und medizinische Versorgungsstation des 40-Einwohner-Dorfes sehen. Von diesem Dorf aus werden auch die im Umkreis lebenden Menschen versorgt. SibuWir fahren weiter in die sehr chinesisch geprägte Stadt Sibu. Größte Sehenswürdigkeit hier ist der chinesische Tua-Peh-Kong-Tempel. Es ist möglich, sich einen Schlüssel geben zu lassen, um hinauf zu gehen. Von oben hat man einen guten Blick über die Stadt und den imposanten Fluss. Auch die Markthallen sind sehenswert und die ganze Stadt bereitet sich auf das Chinesische Neujahrsfest vor. Alles wird rot geschmückt, überall hängen Laternen und kitschige bunte Kunstblumen. Es gibt einen schönen Nachtmarkt in Sibu auf dem es alles Mögliche zu kaufen gibt. ÜN Bakonach oben |
| 01.02.2008 | Similajau-Nationalpark |
|
Heute fahren wir ein ganzes Stück weiter Richtung Norden und in Bintulu machen wir eine
längere Pause und sehen uns auf dem großen Markt um. Nachmittags sind wir am heutigen Ziel, dem Similajau-Nationalpark, angekommen und vor Einbruch der Dunkelheit laufen wir den Center-Trail, einen schön angelegten Weg, der erst ein Stück über im Wasser angelegte Stege führt und danach durch den Regenwald. Wie schon im Bako-NP sind wir beeindruckt von der Geräuschkulisse, die einen hier im Urwald umgibt. Leider sieht man von den ganzen Tieren und Insekten außer ein paar großen Fröschen nichts. Wir sitzen abends lange am Strand bei kühlem Bier und warmen 28°C an einem Lagerfeuer zusammen. ÜN Bako nach oben |
|
|
|
|